Auch im dritten Heimspiel bleibt der VfL in der heimischen Hansehalle ungeschlagen

Ein 7 Meter Tor von Thees Glabisch bringt den VfL mit 1:0 in Führung und die mit 1813 Zuschauern gefüllte Halle auf Betriebstemperatur. Im weiteren Verlauf finden allerding die Gäste immer besser in das Spiel. Als Matthias Stocker das leere Tor des VfL zum 4:3 für die Gäste trifft und die HSG Konstanz in der 16. Spielminute das 7:4 macht sieht sich VfL Trainer Torge Greve veranlasst eine Auszeit zu nehmen. Mit Erfolg, denn Rickard Akerman und Thees Glabisch stellen den Anschluß zum 6:7 her. Grundlage dafür ist immer wieder Dennis Klockmann im Tor des VfL. Dieser nimmt dem Konstanzer Team immer wieder die „Butter vom Brot“ und entschärft diverse Angriffe. Der VfL kommt aus dieser Situation besser ins Spiel und erzielt durch Oliver Milde in der 23. und 25. Spielminute die Führung zum 9:7. Konstanz ist mittlerweile seit 10 Minuten ohne Torerfolg. Erst ein 7 Meter durch Gregor Thomann bringt die HSG auf einen Zähler heran. Bei diesem Abstand bleibt es auch, mit 11:10 für den VfL geht es in die Pause.

Nach der Unterbrechung finden die Gäste besser ins Spiel und kommen in der 36. Spielminute durch Tim Jud zu einer 2 Tore Führung zum 14:12. Der VfL bleibt aber dran und so steht es in der 46. Spielminute aus Sicht des VfL 15:16 und Torge Greve holt seine Mannschaft zum Team Timeout. Dennoch bleibt es dabei, Konstanz bleibt mit einem oder 2 Treffern vorne. Als dann Sebastian Damm in der 53. Spielminute einen 7 Meter zum erneuten Anschlußtreffer verwandeln kann, ist die Halle hinter dem Team und so können in der Folge Christoph Wischniewski und Jan Schult erfolgreich treffen und es steht 21:21. Der erste Ausgleich seit Beginn der zweiten Halbzeit. Eine erneute Führung der Gäste egalisiert Sebastian Damm erneut per 7 Meter in der 59. Spielminute. 1 Minute 15 Sekunden vor Schluß nimmt Konstanz erneut eine Auszeit. In dem darauffolgenden Angriff erzielt Fabian Schlaich den erneuten Führungstrefffer für die Gäste. Daraufhin nimmt Torge Greve eine Auszeit für sein Team und bespricht den vermutlich letzten Angriff des Spiels. 15 Sekunden vor Schluß erzielt dann Christoph Wischniewski mit seinem vierten Treffer den Ausgleich zum 23:23. Der im Anschluß folgende Angriff für Konstanz konnte nicht erfolgreich abgeschlossen werden und endet mit einer Freiwurfentscheidung. Matthias Riedel hat den letzten Wurf des Spiels in der Hand, kann aber den Block aus der gesamten Schwartauer Abwehr nicht überwinden. Es bleibt bei der Punkteteilung.
Der VfL bleibt damit in eigener Halle ungeschlagen und hat mit dem heutigen Zuschauerzuspruch seine Position beim Zuschauerranking sicher gehalten, wenn nicht verbessert.

Tore : Thees Glabisch (3/1), Oliver Milde (3), Rickard Akerman (4), Markus Hansen (1), Bruno Zimmermann(1),
Martin Waschul(1), Jan Schult (4), Sebastian Damm (2/2), Christoph Wischniewski (4)

Trainer Torge Greve :“Schlussendlich ein gewonner Punkt gegen einen starken Aufsteiger, wir haben in der ersten Halbzeit verpasst ein höheres Ergebnis zu unseren Gunsten zu erspielen. Wir lassen insgesamt zu viele freie Bälle liegen und sind nicht zielstrebig genug. Die Abwehr hat gut gearbeitet, beide Mannschaften haben auf ähnlichem Kampfniveau agiert.“

VfL-Trainer Torge Greve regt sich ueber die letzte Szene des Spiels auf. VfL Bad Schwartau vs HSG Konstanz, Handball, 2. Liga, 08.10.16
VfL-Trainer Torge Greve regt sich ueber die letzte Szene des Spiels auf.

Sebastian Damm :“Es war heute ein ausgelichenes Spiel mit guten Torhüterleistungen, die Abwehrreihen standen gut, aber bei den Wurfqouten gab es definitiv Luft nach oben. Bei einem 23:23 kann man nicht sagen, dass etwas generell nicht gepasst hat. Unser Angriff war nicht schnell genug, wir sind nicht wie geplant gut über die erste und zweite Welle gekommen, Konstanz hat das gut verteidigt.“

Martin Waschul (Nr. 18, VfL Bad Schwartau) und Sebastian Damm (Nr. 21, VfL Bad Schwartau). VfL Bad Schwartau vs HSG Konstanz, Handball, 2. Liga, 08.10.16
Martin Waschul (Nr. 18) und Sebastian Damm (Nr. 21) nach einem verwandelten 7 Meter.

Rickard Akermann :“Das Spiel war aus meiner Sicht ok, aber wir hätten hier heute besser zwei Punkte mitnehmen sollen. In der ersten Halbzeit kommen wir nicht gut in das Spiel, wir schliessen zu schnell ab und sind dann eben nicht erfolgreich. Wir haben uns die letzten 10 Minuten gesteigert und sehr gut gekämpft, das hat am Ende den Punkt gebracht.“

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Rickard Akermann (Nr. 10, VfL Bad Schwartau) freut sich.

VfL Bad Schwartau vs HSG Konstanz, Handball, 2. Liga, 08.10.16