Nach Doppelspieltag mit zwei Gesichtern nun an die Nordseeküste

Am vergangenen Freitag setzte es im 700km entlegenen Bietigheim noch eine 25:36 Auswärtsklatsche. Zwei Tage später dann am Sonntag konnten die Handballfreunde aus Springe mit einem deutlichen 32:25 wieder zurück nach Niedersachsen geschickt werden. Man kann das als absolut ausgeglichen bezeichnen.

Nach der herben Niederlage in Bietigheim hatte Trainer Torge Greve die Aufgabe das Team so aufzurichten, dass gegen Springe beim Heimspiel ein VfL auf der Platte steht, wie man ihn in der Hansehalle kennt. Diese schwierige Aufgabe ist zweifelsohne gelungen, wobei die Fragen nach dem „Warum“ der Schlappe in Bietigheim in dieser Woche im Team aufgearbeitet werden. Unabhängig davon sind alle Beteiligten froh über den Heimsieg gegen Springe, denn er bedeutet zum einen die Herstellung des Selbstvertrauen und zum anderen die Herstellung des Kontakt zur Tabellenmitte. Das Team um Daniel Pankofer und Dennis Klockmann hat die Serie von Springe mit 8 ungeschlagenen Spielen unterbrochen und das in einer über die gesamte Distanz der Begegnung überzeugenden Art und Weise. Erneut konnte Antonio Metzner mit 8 Treffern eine richtig gute Partie abliefern, gefolgt von Christoph Wischniewski der mit 7 Toren und einer Trefferquote von 78% zu überzeugen wusste. Die weiteren Tore erzielten : Jan Schult (5), Markus Hansen und Marius Fuchs (je 4), Daniel Pankofer (3/3) und Rickard Akerman (1).

Christoph Wischniewski (Nr. 30, VfL Bad Schwartau) im Konter. VfL Bad Schwartau vs HF Springe, Handball, 2. Liga, 20.03.16

Trainer Torge Greve vor der Partie :“Wilhelmshaven ist für mich nach wie vor der stärkste Aufsteiger, der Tabellenplatz belegt dies sehr deutlich. Die Mannschaft ist gewachsen und hat mit unktuellen Verstärkungen das Potential für mehr davon bin ich überzeugt. Coburg hat es vorgemacht, wenn man richtig aufgestellt ist, ist vieles möglich.Es wird eine schwere Aufgabe in Wilhelmshaven etwas mitzunehmen, aber natürlich ist das unsere Zielsetzung.“

Geschäftsführer Michael Friedrichs :“Eine bombastische Saison hat Wilhelmshaven bislang gespielt. Sie haben eine große Kontinuität im Kader und zeigen wo man stehen kann wenn man auf seinen Kader zurückgreifen kann. Es wird schwer aber nicht unmöglich.“

Antonio Metzner (Nr. 96, VfL Bad Schwartau) gegen Arkadiusz Bosy (Nr. 13, HF Springe) und Lukas Ossenkopp (Nr. 41, HF Springe). VfL Bad Schwartau vs HF Springe, Handball, 2. Liga, 20.03.16

Mit diesem Selbstvertrauen geht es nun jetzt am Osterwochenende zu dem mehr als erfolgreichen Aufsteiger Wilhelmhavener HV. Die Wilhelmshavener stehen überraschend gut auf dem sechsten Tabellenplatz und stellen mit Rene Drechsler (Platz 1 – 201 Tore), Tobias Schwolow (Platz 4 – 185 Tore) und Evgeny Vorontsov (Platz 7 – 163 Tore) drei der Top 10 Torschützen der Liga, lange Zeit waren Drechsler und Schwolow auf Platz eins und zwei. In der heimischen Halle – der Nordfrost Arena – werden wohl ca. 1200 Zuschauer dem WHV den Rücken stärken, dem VfL wird an der Nordseeküste also eine „steife Brise“ entgegen wehen.

Zurück
Schwartaus Maskottchen Tobi Tiger und Mirco "Sexmachine" Petereit.

VfL Bad Schwartau vs HF Springe, Handball, 2. Liga, 20.03.16